Positive Corona-Fälle bei der Schweizer Nati

Das Coronavirus hat auf sämtliche Bereiche des Lebens Einfluss und beschäftigt die gesamte Welt. Seit einigen Monaten läuft auch der europäische Fußball wieder an. In der Schweizer Nati kam es zu zwei positiven Tests auf das Coronavirus. Dies ist bereits das zweite Mal, dass die Vorbereitung der Schweizer Nati auf die Länderspiele durch positive Tests auf das Coronavirus gestört wurde, nachdem es bereits im Vorfeld der Länderspiele im Oktober positive Fälle gegeben hatte.

Im Vorfeld an die drei Länderspiele, die die SFV-Auswahl nun im November bestreiten sollte, kam es zu positiven Tests. Jordan Lotomba war einer der positiven Fälle, die es bei einer Testreihe im Vorfeld der Länderspiele zu verzeichnen gab. Die Tests auf das Virus erfolgte, da die neuen Regeln der UEFA mehrere Tests auf das Virus im Vorfeld der Länderspiele vorgeschrieben hatte. Nachdem der Test bei Jordan Lotomba positiv ausgefallen war, begab sich der Spieler, der kürzlich noch bei den BSC Young Boys aktiv war, umgehend in Isolation. Es wurde bekannt, dass der rechte Verteidiger bislang keine Symptome aufweise. Eine häusliche Isolation wurde angeordnet, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. Damit fällt der 22-jährige Lotomba für alle drei Spiele der Schweizer Nati aus. Die Reise nach Belgien zum Testspiel findet somit ebenso wie die Heimspiele der UEFA Nations League ohne den Rechtsverteidiger aus.

Neben Lotomba gab es einen weiteren positiven Test auf das Coronavirus. Ein Mitglied aus dem medizinischen Staff wurde ebenfalls bei dieser Testreihe positiv getestet. Die Tests der anderen Spieler und des weiteren Staffs fielen negativ aus. Die positiven Tests des Spielers und des Staffs gab der Verband im Anschluss bekannt.

Trotz der zwei positiven Tests auf das Coronavirus konnte die Nati mit Spielern, Trainerteam und Staff die Reise zu dem Freundschaftsspiel in Belgien antreten. Seit einigen Monaten gibt es Regeln und Vorschriften, die während der Länderspiele einzuhalten sind. Da die Nati diese Regeln eingehalten hatte, war das Spiel in Belgien nicht in Gefahr. Die SFV-Auswahl konnte die Reise nach Belgien somit wie geplant antreten. Am Morgen des Dienstags flog die Auswahl nach Brüssel, um am Mittwoch gegen das belgische Team anzutreten.

Im Zusammenhang mit den Spielen, die im November für die Schweizer Auswahl anstanden, waren jedoch weitere Tests geplant. Den Verbänden wurde ein Protokoll zur Verfügung gestellt, welches die gewünschte Vorgehensweise in Bezug auf die Tests auf das Coronavirus beschreibt. Diese Maßnahmen wurden im Vorfeld vollständig eingehalten, weshalb das Spiel in Belgien nicht abgesagt werden musste.

Der Trainer Vladimir Petkovic entschied sich, trotz des positiven Tests bei Jordan Lotomba, keinen weiteren Spieler für die anstehenden Spiele zu berufen. Somit saßen 23 Spieler im Flugzeug nach Belgien, wo das Spiel gegen die Belgier am Mittwoch ausgetragen wurde. Gegner der weiteren Spiele sind Spanien und die Ukraine.

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